Kleine Raupen lösen MANV aus

Am Dienstag, den 23.06.2026, wurden wir um 11:42 Uhr zur Arita-Grundschule alarmiert.

Im Rahmen der UNESCO-Projektwoche war eine Gruppe von 20 Kindern sowie zwei erwachsenen Begleitpersonen in der umliegenden Umgebung unterwegs. Dort kam es vermutlich zu einem Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner. In der Folge klagten mehrere Kinder über Augen- und Hautreizungen.

Die Gruppe trat daraufhin eigenständig den Rückweg zur Schule an. Vor Ort wurden die Eltern informiert und der Notruf abgesetzt.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgte die Sichtung der betroffenen Personen durch den Rettungsdienst. Zudem wurde ein geeigneter Raum zur Dekontamination der betroffenen Personen festgelegt. Nach der erfolgten Reinigung wurden alle Betroffenen vom Notarzt gesichtet und eingeschätzt.

Kontaminierte Kleidungsstücke sowie Rucksäcke wurden unter Verwendung von erweiterten Schutzmaßnahmen (u. a. Schutzanzüge) aufgenommen und luftdicht verpackt, um eine weitere Verbreitung der Brennhaare zu verhindern.

Zwei betroffene Personen wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus transportiert. Alle weiteren Kinder konnten nach der Erstversorgung an ihre Eltern übergeben werden.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Meißen, der reguläre Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und Notarztfahrzeugen, der Katastrophenschutz (Sanitätszüge Niederau und Radebeul), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie der Leitende Notarzt und der Kreisbrandmeister.

(PS / MB)

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