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Im Juli 2006 bekam die Feuerwehr Meißen mit dem Vorauslöschfahrzeug eine Wärmebildkamera übergeben. Eine Wärmebildkamera ist mit einem Nachtsichtgerät vergleichbar. Die Kamera nimmt mit einem speziellen Reflektionslinsensystem Infrarote Strahlung auf und gibt sie bildlich auf einem Display wieder. Die Handhabung einer WBK bedarf viel Übung und Hintergrundwissen, da es beim Interpretieren der Bilder und dem Umgang mit dem Gerät leicht zu Fehlern kommen kann.
Mögliche Einsatzgebiete:Eine Wärmebildkamera kann unter anderem bei folgenden Fällen zum Einsatz kommen:- Bei der Lokalisierung von Bränden (In Räumen und auch im Freien)- Bei der Suche nach Personen (In Räumen und auch im Freien)- Bei Suche nach verborgenen Bränden und Glutnestern (In Schächten, hinter Wänden, etc.)- Bei Absicherung von Gastanks und Leitungssystemen (Füllstandskontrolle, etc.)- Auffindung von Rohrbrüchen (Hinter Wänden)- Lokalisieren von Gefahrgut - Brandausweitungskontrolle Das kann die WBK nicht:- Durch Wände sehen- Durch Personen "hindurch sehen"- Durch Glas schauen
Eine WBK kann nur den Anteil von vorhandener Infraroter Strahlung feststellen. Jeder warme Gegenstand (Personen, Feuer) sendet diese Art von Strahlung aus. Die WBK fängt diese auf und gibt dem Feuerwehrmann /der Feuerwehrfrau ein sichtbares Bild auf dem Display wieder. Zur Zeit gibt es bereits Kameras, die auch die Temperatur der Umgebung feststellen können, und ein dementsprechend farbiges Bild projizieren. Über diese Funktion verfügen wir jedoch nicht.
Dank dieser Technik, ist die Feuerwehr in der Lage, auch bei völliger Verrauchung zu "sehen".
Das bringt im Notfall Zeit. Die rettet Menschenleben!
Webtipp: Interessante Videos und Bilder finden Sie auf der Webseite des Herstellers: Bullard
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